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Arbeitszeugnis - Arbeitsrecht Deutschland Top 10 

Beratung bei Erhalt eines Arbeitszeugnisses

Bei der Beendigung eines Arbeitsverhältnisses hat jeder Arbeitnehmer Anspruch auf ein Arbeitszeugnis. Arbeitgeber müssen Arbeitszeugnisse wohlwollend formulieren, um den Arbeitnehmer das berufliche Fortkommen nicht zu erschweren. Gleichzeitig müssen die Angaben zum Verhalten und der erbrachten Leistung wahrheitsgemäß sein. Alle Formulierungen im Arbeitszeugnis sehen auf den ersten Blick wohlwollend aus. Ihre wirkliche, versteckte Aussage ist häufig eine andere. Der Beurteilungsspielraum des Arbeitgebers liegt in dem Bereich der Noten „sehr gut“ bis „ungenügend“.

Möchten Sie wissen, welcher Note Ihr Arbeitszeugnis entspricht und was es tatsächlich aussagt? Vereinbaren Sie einen Beratungstermin mit einem unserer Fachanwälte für Arbeitsrecht.


Worauf muss ich bei den Formulierungen im Arbeitszeugnis achten?

Bei den Formulierungen kommt es auf Feinheiten an. Arbeitszeugnisse mit der Note „sehr gut“ nutzen Formulierungen wie „stets zu unserer vollsten Zufriedenheit“. Die Zeugnisnote „ausreichend“ zeigt sich in Formulierungen wie „zu unserer Zufriedenheit“.

Übertrieben lobende Formulierungen gehören nicht in ein Arbeitszeugnis, da das Übertreiben den Arbeitnehmer albern aussehen lässt. In dieser Hinsicht gibt es viele verschiedene Varianten akzeptabler Formulierungen für ein Arbeitszeugnis.


Wie muss ich bei Unzufriedenheit mit dem Arbeitszeugnis umgehen?

Sind Sie mit ihrem Arbeitszeugnis unzufrieden? Fordern Sie ein besseres Zeugnis mit entsprechenden Beweisen ein.

Arbeitgeber sind verpflichtet ein durchschnittliches, wohlwollendes Zeugnis auszustellen. Besteht ein Arbeitnehmer auf ein verbessertes Zeugnis mit der Note „sehr gut“ oder „gut“, muss er entsprechende Leistungen nachweisen. Suchen Sie zunächst ein Gespräch mit dem Verfasser des Zeugnisses. Dieser ist eventuell nicht mit der Zeugnissprache vertraut und stecken keine bösen Absichten hinter den Formulierungen. Falls doch, suchen Sie die falsch bewerteten Textpassagen heraus und schlagen Sie dem Arbeitgeber Alternativen vor. Nimmt er diese nicht an, rufen Sie die ArbeitnehmerHilfe an.

Vereinbaren Sie einen Termin mit einem kompetenten Fachanwalt für Arbeitsrecht. Erstreiten Sie gemeinsam ein besseres Arbeitszeugnis beim Arbeitsgericht.


Hier finden Sie weitere Informationen zum Arbeitszeugnis

Arbeitszeugnisarten, Voraussetzungen und Inhalt

Das Arbeitszeugnis ist eine vom Arbeitgeber erstellte Urkunde und nach der Beendigung des Arbeitsverhältnisses als Endzeugnis fällig. Leider ist die Rechtsstreitigkeit über die Ausstellung des Zeugnisses...

Beratung bei Erhalt eines Arbeitszeugnisses

Bei Beendigung eines Arbeitsverhältnisses hat jeder Arbeitnehmer Anspruch auf ein Arbeitszeugnis. Der Arbeitgeber ist verpflichtet ein solches wohlwollend auszustellen und wahrheitsgemäße Angaben...

Ausschlussklauseln

Stellen Sie sich folgenden Fall vor: Sie kündigen Ihr Arbeitsverhältnis unter Einhaltung der gesetzlichen Frist und Form. Entweder Sie fordern Ihr Zeugnis unmittelbar mit dem Kündigungsschreiben...


Haben Sie noch weitere Fragen zum Arbeitszeugnis?

Dann rufen Sie uns gerne an oder vereinbaren unkompliziert und kurzfristig einen Beratungstermin.
Wir sind für Sie da.

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