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Kündigung in der Rezession: Arbeitsrechtlich zulässig?
Hilfe vom Anwalt für Arbeitsrecht bei betriebsbedingter Kündigung
Viele Arbeitgeber kündigen mittlerweile Arbeitnehmern mit der Begründung einer finanziellen Schieflage aufgrund der eingetretenen Rezession. Aus arbeitsrechtlichen Gesichtspunkten ist dies sehr problematisch. Es kann sich im Arbeitsrecht dabei nur um eine betriebsbedingte Kündigung handeln, und eine solche Kündigung ist arbeitsrechtlich vom Arbeitgeber nur schwer zu begründen.
Kündigungsschutz im Arbeitsrecht
Der Kündigungsschutz im Arbeitsrecht beugt sich nicht der Rezession, weshalb der Arbeitgeber auch in wirtschaftlich prekären Zeiten einen Kündigungsgrund vorweisen muss. Im vorliegenden Fall würde lediglich eine betriebsbedingte Kündigung in Betracht kommen. So stellt der Anwalt durch eine arbeitsrechtliche Überprüfung die Gründe einer betriebsbedingten Kündigung schnell infrage: Ein Anwalt für Arbeitsrecht würde dabei als Erstes hinterfragen, ob Ihr Arbeitgeber überhaupt finanzielle Probleme hat oder ob er die Kündigung nur als Vorwand nimmt, um Ihr Arbeitsverhältnis aus anderen Motiven zu beenden. Dadurch ist die Forderung einer Abfindung oder natürlich einer Weiterbeschäftigung möglich.
Arbeitsrechtliche Sozialauswahl beachten
Falls doch arbeitsrechtlich tragfähige Gründe für eine betriebsbedingte Kündigung aufgrund einer verschlechterten Finanzlage im Unternehmen vorliegen sollten, muss diese betriebsbedingte Kündigung im Arbeitsrecht immer noch nicht Ihren Arbeitsplatz betreffen. Hier stellt sich die Frage im Arbeitsrecht, ob Ihr Arbeitsplatz überhaupt weggefallen ist und, wenn ja, ob nicht ein anderer Arbeitnehmer mit der gleichen Problematik vorrangig gekündigt werden müsste. Diese Sozialauswahl im Arbeitsrecht, bestehend aus den Kriterien der Betriebszugehörigkeit, des Alters, der Unterhaltspflichten und der Schwerbehinderung, sollte sehr genau durch einen Fachanwalt für Arbeitsrecht überprüft werden.
Kostenlose Arbeitsrechtsberatung durch Fachanwalt für Arbeitsrecht
Wenn Sie eine betriebsbedingte Kündigung als Arbeitnehmer nicht hinnehmen wollen, sondern eine Abfindung oder eine Weiterbeschäftigung erreichen möchten, stehen Ihnen unsere Fachanwälte für Arbeitsrecht zur Beratung Ihrer arbeitsrechtlichen Möglichkeiten gerne zur Verfügung. Vereinbaren Sie einfach einen Termin und sichern Sie damit Ihre Ansprüche im Arbeitsrecht gegen Ihren Arbeitgeber: Tel. 0800-7236910
FAQ – betriebsbedingte Kündigung im Arbeitsrecht
Arbeitnehmer fragt, Fachanwalt für Arbeitsrecht antwortet
Ist eine Betriebsstilllegung eine betriebsbedingte Kündigung?
Aus einer Betriebsstilllegung kann eine betriebsbedingte Kündigung resultieren. Die Betriebsstilllegung erklärt, warum einem Arbeitnehmer gekündigt wird. Die Kündigung ist das, was der Arbeitgeber daraufhin unternimmt.
Ist eine Änderungskündigung eine betriebsbedingte Kündigung?
Nein, Arbeitnehmer müssen vielmehr zwischen einer betriebsbedingten Änderungskündigung und einer betriebsbedingter Beendigungskündigung unterscheiden. Spricht der Arbeitgeber eine Änderungskündigung aus, möchte er nicht, dass der Arbeitnehmer aus dem Unternehmen ausscheidet – wie bei der Beendigungskündigung – , sondern dass der Arbeitnehmer zu anderen Bedingungen weiterarbeitet. Warum der Arbeitnehmer zu anderen Bedingungen arbeiten soll, hat eine betriebsbedingte Ursache, d. h., der Grund für die Bedingungsänderung liegt im Unternehmen.
Was bedeutet betriebsbedingte Kündigung im Arbeitszeugnis?
„Herr Mustermann verlässt unser Unternehmen aus betrieblichen Gründen.“ So oder ähnlich geartete Formulierungen können im Arbeitszeugnis auftauchen. Diese sollten Arbeitnehmer allerdings nicht verunsichern, denn die Formulierung im Arbeitszeugnis signalisiert dem Leser nur, dass das Arbeitsverhältnis aufgrund einer betrieblichen Ursache beendet wurde und gerade nicht aufgrund mangelnder Leistung oder schlechten Verhalten des Arbeitnehmers.
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