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Gib Mobbing keine Chance!

Mobbing am Arbeitsplatz: Was ist es? Wie entsteht es? Ist es strafbar? Was dagegen tun? – Alle Infos zu Mobbing vom Fachanwalt für Arbeitsrecht

Nicht nur in der Arbeit wird gemobbt, sondern überall, wo viele Menschen regelmäßig aufeinandertreffen. Dazu gehören, neben Schulen, jugendlichen Peergroups, Vereinen, Wohnheimen, Gefängnissen und Nachbarschaften, neuerdings auch die sozialen Netzwerke im Internet. Werden Beschäftigte am Arbeitsplatz gezielt und systematisch mit Intrigen, Schikanen, Beleidigungen und Benachteiligungen konfrontiert, handelt es sich um Mobbing. Mobbing ist ein persönliches Problem für die Betroffenen, aber ebenso ein ernstes gesellschaftliches und wirtschaftliches Problem. Die Betriebe und Akteure von Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz sind gut beraten, sich intensiv mit dem Thema zu befassen.

Wie funktioniert Mobbing im Arbeitsrecht?
Was versteht man unter Mobbing am Arbeitsplatz?
Was ist Mobbing im Arbeitsrecht und was nicht?
Welche Stufen von Mobbing gibt es?
Warum wird gemobbt?

Mobbing am Arbeitsplatz und dessen arbeitsrechtliche Folgen
Für die Gemobbten
Für das Unternehmen
Für die Gesellschaft

Wo beginnt Mobbing am Arbeitsplatz?
Ab wann ist es Mobbing am Arbeitsplatz?
Wie äußert sich Mobbing am Arbeitsplatz?
Wie finde ich heraus ob ich gemobbt werde?

Was tun bei Mobbing am Arbeitsplatz durch Kollegen?
Wie verhalte ich mich, wenn ich gemobbt werde?
Kann man sich wegen Mobbing krankschreiben lassen?
Kann ich kündigen, wenn ich gemobbt werde?

Wie kann ich beweisen, dass ich gemobbt werde?
Kann man bei Mobbing Anzeige erstatten?
Inwiefern ist Mobbing strafbar?

Welche Hilfe bietet die ArbeitnehmerHilfe e.V.?

Wie funktioniert Mobbing im Arbeitsrecht?

Und warum benötigt man kompetente Hilfe vom Fachanwalt für Arbeitsrecht? - Wenn Menschen ohne eine Ausweichmöglichkeit regelmäßig aufeinandertreffen, können sich die möglichen Opfer nicht der Situation entziehen. Diese sind im inszenierten Konflikt von vornherein in der schwächeren Position und dem Angreifer unterlegen. Die Angriffe erfolgen versteckt. Werden sie öffentlich, findet sich leicht eine sachliche Erklärung für das Verhalten des Täters. Dadurch wird die Rolle von Täter und Opfer verkehrt. Beschwerden des Opfers werden nun auch von Außenstehenden negativ bewertet. Es steckt in einer Falle, die ohne externe Hilfe bestehen bleibt.

Was versteht man unter Mobbing am Arbeitsplatz?

Mobbing am Arbeitsplatz kennzeichnet das planmäßige Anfeinden, Schikanieren oder Diskriminieren von Arbeitnehmern untereinander oder, noch häufiger im Arbeitsrecht vorkommend, durch Vorgesetzte. Dieses wiederholte feindliche, herabwürdigende, einschüchternde, erniedrigende oder beleidigende Verhalten verursacht bei den Opfern zahlreiche Symptome. Dazu gehören neben den seelischen Beeinträchtigungen, in der Folge auch psychosomatische Beschwerden.

Was ist Mobbing im Arbeitsrecht und was nicht?

Im Arbeitsalltag gibt es viele Reibungspunkte, die Konflikte auslösen und Situationen bei denen sich Mitarbeiter zu Unrecht angegriffen fühlen. Das heißt aber nicht, dass es sich dabei um Mobbing handelt. Auch eine grundsätzlich schlechte Stimmung im Unternehmen gehört arbeitsrechtlich nicht automatisch dazu, ebenso wie gelegentliche Unhöflichkeiten. Nur wenn sich die systematischen Angriffe auf eine Person über Wochen und Monate wiederholen, handelt es sich nach der arbeitsrechtlichen Definition um Mobbing.

Welche Stufen von Mobbing gibt es im Arbeitsrecht?

1.    Konfliktentstehung
2.    Häufung von Angriffen
3.    Mobbing wird öffentlich
4.    Opfer resigniert
5.    Ausschluss des Opfers
6.    Schwere psychische Erkrankung
7.    Suizid

Mobbing am Arbeitsplatz und dessen Folgen

Für die Gemobbten

Mobbing am Arbeitsplatz ist für Betroffene eine seelische und körperliche Belastung. Mobbing hat schwerwiegende Auswirkungen auf die Gesundheit. Die möglichen Folgen von Mobbing bei den Opfern sind:

●    Denk- und Leistungsblockaden
●    Depression
●    Entlassung
●    Erhöhte Krankheitstage
●    Kündigung
●    Magen-Darm-Erkrankungen
●    Schlafstörungen
●    Schwitzen
●    Selbstmordgedanken
●    Selbstzweifel
●    Sozialer Rückzug
●    Verunsicherung
●    Zerstörung der Persönlichkeit
●    Zittern

Anhaltender starker psychischer Druck durch das Mobbing führt zu Symptomen einer psychischen Störung. Das betrifft nicht nur schwache oder schwierige Menschen, sondern kann faktisch jeden Arbeitnehmer treffen.

Oft erkranken die Opfer des Mobbings langfristig. Dann benötigen Sie in der Regel psychotherapeutische Hilfe. Viele leiden noch Jahre nach der Kündigung unter den Folgen des Mobbings.

Arbeitsrechtliche Bedeutung für das Unternehmen

Nicht nur für die Betroffenen ist das Mobbing am Arbeitsplatz ein Problem. Die Folgen des schlechten Betriebsklimas sind auch für das Unternehmen nachteilig:

●    Imageschaden für den Betrieb
●    Ineffektivere Arbeitsprozesse
●    mehr Fehlzeiten
●    mehr Krankmeldungen
●    Mehrarbeit für andere Mitarbeiter
●    Sinkende Arbeitsmotivation aller Mitarbeiter
●    Verlust an Mitarbeitern
●    Vertrauensverluste der Mitarbeiter

Unternehmen haben demnach aus Sicht eines Fachanwalts für Arbeitsrecht genügend Gründe, energisch gegen das Mobbing am Arbeitsplatz vorzugehen.

Für die Gesellschaft

Aus moralischen und ethischen Gründen ist Mobbing nicht hinnehmbar. Angesichts des demographischen Wandels mit einem abnehmenden Potenzial Erwerbstätiger ist das Verdrängen Leistungsfähiger und Arbeitswilliger aus der Arbeitswelt arbeitsrechtlich inakzeptabel. Das gilt umso mehr, hinsichtlich des sich abzeichnenden Fachkräftemangels. Durch Mobbing verursachte Arbeitsausfälle, belasten Unternehmen und Sozialleistungsträger mit erhebliche Summen.

Der Volkswirtschaft entstehen durch das Mobbing im Arbeitsrecht durch Kollegen oder Vorgesetzte Milliardenschäden. Die der Gesamtwirtschaft durch Mobbing entstehenden Schäden werden auf bis zu 25 Milliarden Euro pro Jahr geschätzt. Darum hat auch der Gesetzgeber großes Interesse daran, Mobbing am Arbeitsplatz zu sanktionieren und sukzessive zu verhindern. Jeder Gemobbte ist arbeitsrechtlich ein Fall zu viel.

Wo beginnt Mobbing am Arbeitsplatz nach dem Arbeitsrecht?

Ab wann ist es Mobbing am Arbeitsplatz im Arbeitsrecht?

Das Erkennen von Mobbing ist anfangs schwierig. Jedes vierte Mobbingopfer weiß im Nachhinein nicht mehr, wann der Terror begann. Das verwundert nicht, passiert das Mobbing doch meistens unbemerkt hinterm Rücken der Opfer.

Wie äußert sich Mobbing am Arbeitsplatz?

Die Täter verbreiten Gerüchte und Unwahrheiten, verhindern die Übermittlung wichtiger Informationen und machen Witze über das Opfer. Weiter werden die Arbeitsleistungen falsch bewertet und ungerecht kritisiert, das Opfer wird ausgegrenzt, beleidigt und bei der Arbeit behindert. Für sich allein genommen sieht jedes Vorkommnis, wie ein Zufall aus. Mobbingopfer reden sich gerne ein, dass es sich um einen solchen handelt.

Wie finde ich heraus ob ich gemobbt werde?

Sie betreten einen Raum und alles Gespräche verstummen. Unsachliche Andeutungen sind das Einzige, was Sie von den Gerüchten, die die Runde machen, erreicht. Sie werden nicht mehr gegrüßt und Ihre Grüße bleiben unerwidert. Ihre Aussagen geben die Beteiligten bösartig verfälscht wieder. Beleidigungen und üble Nachrede erfolgt zunächst hinter Ihrem Rücken und später sogar in Ihrem Beisein.

Wichtige Informationen über betriebliche Angelegenheiten erreichen Sie nicht mehr. Kollegen verweigern die Zusammenarbeit mit Ihnen oder boykottieren diese. Kleinste Versäumnisse oder Fehler werden hochstilisiert. Sie bekommen unwichtige oder nutzlose Arbeiten zugeteilt. Man verlegt Ihren Arbeitsplatz in einen unattraktiven oder isolierten Bereich. 

Was tun bei Mobbing am Arbeitsplatz durch Kollegen oder Vorgesetzte?

Beginnen Sie frühzeitig mit dem Führen eines Mobbing-Tagebuchs. Das erleichtert Ihnen später, anderen zu zeigen, was genau passiert ist. Die Arbeitsgerichte erkennen Mobbingtagebücher für die arbeitsrechtliche Beweisführung an, wenn Sie über einen längeren Zeitraum durchgehend geführt wurden. Achten Sie auf eine sachliche Ausdrucksweise. Beschimpfungen der Täter, Verallgemeinerungen, Vermutungen und Unterstellungen sowie persönliche Wertungen gehören nicht ins Mobbing-Tagebuch. Mit dem Mobbingtagebuch erhöhen Sie Ihre arbeitsrechtlichen Möglichkeiten entscheidend vor dem Arbeitsgericht.

Wie verhalte ich mich arbeitsrechtlich richtig, wenn ich gemobbt werde?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten auf Mobbing zu reagieren. Welche davon richtig oder angemessen ist, hängt von der Situation und der Persönlichkeit des Gemobbten ab.

●    In der Anfangsphase hilft vielleicht ein klärendes Gespräch zwischen dem Angegriffenen und dem Mobber, dem sein Verhalten zu diesem Zeitpunkt möglicherweise noch gar nicht bewusst ist. 
●    Haben Sie ein dickes Fell, ignorieren Sie die Mobber. Lassen Sie die anderen machen. Viele Mobber verlieren die Lust, wenn Sie sehen, dass Ihre Angriffe abprallen und beim angepeilten Opfer offenbar zu nichts führen.
●    Wenn Sie die Kraft und den Mut haben, wehren Sie sich. Stellen Sie den Mobber zur Rede, erklären Sie ihm die Lächerlichkeit seines Verhaltens. Wenn das nicht reicht, wenden Sie sich an dessen Vorgesetzte. Erklären Sie Ihren Willen juristisch gegen den Mobber vorzugehen und sammeln Sie Beweise dafür.
●    Führen Sie ein Mobbingtagebuch.
●    Beschweren Sie sich bei der Betriebsleitung. Fordern Sie die Täter auf die Mobbinghandlungen zu unterlassen. Fehlt Ihnen der Mut, holen Sie sich externe Hilfe.
●    Nutzen Sie berufliche Alternativen. Falls alle arbeitsrechtlichen Maßnahmen nicht weiterhelfen, denken Sie über einen Rückzug nach, statt sich fortlaufend zermürben zu lassen. Die Mobber haben dann zwar gewonnen, aber Sie haben ihr normales Leben zurück. 

Kann man sich wegen Mobbing im Arbeitsrecht krankschreiben lassen?

Mobbing ist im Arbeitsrecht keine Krankheit, deshalb kann Sie niemand darauf krankschreiben. Allerdings löst Mobbing nicht selten schwere psychische Leiden aus, auf die Sie ein Arzt krankschreiben kann. Einige Gemobbte stören sich an einer solchen “psychiatrischen” Diagnose. Das sollten sie jedoch nicht. Für den weiteren Verlauf kann diese Diagnose sehr bedeutsam werden.

Mobbing am Arbeitsplatz ruft früher oder später gesundheitliche Störungen hervor. Wenn der Arzt die Möglichkeit hätte, Menschen wegen Mobbings krankzuschreiben, wäre das kontraproduktiv. Es würde dem Patienten helfen, den offensichtlich anstehenden Konflikt zu vermeiden. Eine Krankmeldung löst nicht das zugrundeliegende Problem, sondern verlagert es nur auf einen späteren Zeitpunkt.

Kann ich kündigen, wenn ich gemobbt werde?

Von einer ordentlichen Kündigung können Sie jederzeit Gebrauch machen – unabhängig vom Mobbing. Bitte überprüfen Sie zuvor Ihre vertragliche Situation hinsichtlich der bestehenden Kündigungsfristen. Findet sich im Tarif- oder Arbeitsvertrag nichts dazu gilt die gesetzliche Kündigungsfrist.

Wenn Sie das Unternehmen sofort verlassen möchten, kommt nur eine fristlose Kündigung in Frage. Diese müssen Sie jedoch innerhalb von zwei Wochen, nachdem Ihnen der der Grund für die Kündigung bekannt wurde, begründen. Das dürfte nach dem Arbeitsrecht meist nicht möglich sein, da Mobbing ein schleichender Prozess ist.

Bedenken Sie, bei einer fristlosen Kündigung verzichten Sie auf eine Abfindung und mögliche Bonuszahlungen. Die Alternative ist, sich gegen das Mobbing solange zu wehren, bis der Arbeitgeber bereit ist einen Aufhebungsvertrag mit Abfindungszahlungen an Sie zu unterzeichnen. Damit sichern Sie sich eine angemessene Abfindung und ein gutes Arbeitszeugnis. Unsere Fachanwälte für Arbeitsrecht sind darauf geschult, Sie bei dem Weg einer Aufhebung des Arbeitsverhältnisses mit Abfindungszahlung zu helfen. Das ist ein guter im Arbeitsrecht, um das Mobbing hinter sich zu lassen.

Wie kann ich arbeitsrechtlich beweisen, dass ich gemobbt werde?

Leider ist es so, dass Mobbingopfer vor Arbeitsgerichten die Beweislast tragen. Mobbing durch Vorgesetzte oder Kollegen eindeutig zu beweisen ist schwierig. Nur selten finden sich Zeugen, die bereit sind gegen diese auszusagen. Allerdings akzeptieren Gerichte bei der Beweisaufnahme im Arbeitsrecht zunehmend ordentlich geführte Mobbing-Tagebücher. Das Mobbing-Tagebuch sollte zur arbeitsrechtlichen erfolgreichen Durchsetzung folgende Informationen enthalten:

●    Was ist vorgefallen?
●    An welchem Tag um wieviel Uhr geschah es?
●    Wer beging die Handlung?
●    Wie entstand die Situation?
●    Was bezweckte der Angriff?
●    War eine tieferliegende Ursache für den Angriff erkennbar?
●    Welche Emotionen löste die Tat aus?
●    Welche körperlichen Reaktionen löste es bei Ihnen aus?
●    Wie reagierten Sie auf den Vorfall?
●    Ist die Handlung beweisbar oder gibt es Zeugen?
●    Half oder unterstützte Sie jemand?
●    Informierten Sie jemanden über den Vorfall?

Kann man bei Mobbing Anzeige erstatten?

Selbstverständlich können Mobbingopfer eine Anzeige erstatten. Dabei ist zu beachten, dass nicht jede Mobbinghandlung strafrechtliche Relevanz besitzt. Aus der Perspektive eines von Mobbing Betroffenen ist nicht leicht zu erkennen, ob eine Grenze zu einem Straftatbestand überschritten wurde oder nicht. Unterstellen Sie einem Mobber eine Straftat fälschlicher- oder irrtümlicherweise, müssen Sie mit einer Anzeige wegen falscher Verdächtigung oder Verleumdung rechnen. Und arbeitsrechtlich kann es dadurch zu einer Kündigung Ihres Arbeitsverhältnisses führen.

Ihre Anzeige können Sie bei jeder Polizeidienststelle mündlich oder schriftlich erstatten. Mancherorts ist das inzwischen auch online möglich. Bei der Anzeige bestimmter Straftaten, wie Beleidigung oder Körperverletzung, ist ein zusätzlicher Strafantrag erforderlich. Nach Aufnahme Ihrer Anzeige beginnt die Polizei und die Staatsanwaltschaft gegen den Beschuldigten zu ermitteln und leitet gegebenenfalls eine Anklage oder andere strafrechtliche Konsequenzen ein.

Inwiefern ist Mobbing am Arbeitsplatz strafbar?

Mobbing ist nach dem Arbeitsrecht nicht strafbar, allerdings sind dessen Einzelhandlungen zum Teil durchaus strafbewehrt. Dafür kommen typischerweise Beleidigung, üble Nachrede, Verleumdung, Körperverletzung, Nötigung, Diebstahl und Sachbeschädigung infrage. Beim Mobbing am Arbeitsplatz treten die folgenden Sachverhalte häufig auf:

●    Beleidigung kann mündlich, schriftlich, bildlich, durch Gestik und schlüssiges Verhalten verwirklicht werden. Sie kann gegenüber dem Opfer oder über Dritte erfolgen. Dafür reichen auch Behauptungen, die unwahr und gleichzeitig ehrverletzend sind.
●    Die üble Nachrede wird durch das Behaupten und Verbreiten ehrenrühriger Tatsachen verwirklicht. Der Gesetzgeber unterscheidet zwischen Behaupten und Verbreiten. Bei ersteren gibt der Täter angeblich eigenes Wissen weiter, bei Letzterem gibt er Gerüchte weiter.
●    Stellt eine Person, ehrverletzende Behauptungen auf, die wissentlich falsch sind, handelt es sich unter Umständen um Verleumdung. Nämlich dann, wenn die Behauptung das Opfer verächtlich macht oder es öffentlich herabwürdigt und dessen Rufschädigung in Kauf nimmt.

Weiter mögliche Straftatbestände sind Körperverletzung, sexuelle Übergriffe, Diebstahl und Sachbeschädigung.

Warum wird im Arbeitsrecht gemobbt?

Liegt es am Gemobbten?

Gibt es vielleicht Menschen mit bestimmten Eigenschaften, die das Mobbing damit auslösen? Wohl kaum. Das hieße ja, die Opfer des Mobbings wären mitschuldig, weil ihr Aussehen oder Auftreten, ihr Arbeits- oder Lebensstil von einer Norm abweichen. Das ist gewiss der falsche Ansatz. Die Ursachen des arbeitsrechtlichen Mobbings findet man teilweise beim Mobber selbst.

Was motiviert die Mobber?

Dessen mangelndes Selbstwertgefühl veranlasst ihn zum Mobben. Möglicherweise will sich ein neuer Kollege nicht der bestehenden Hackordnung unterwerfen. Vielleicht benötigt er gerade einen Sündenbock, um von eigenen Fehlern abzulenken. Es gibt viele solche “Gründe” um Antipathie, falschen Ehrgeiz, Frust oder Neid hervorzurufen.

Was begünstigt das Mobbing im Unternehmen?

Doch es bedarf noch eines weiteren Elements, dass sich diese negativen Emotionen Bahn brechen können. Die liegen im Arbeitsrecht in denjenigen Betrieben begründet, denen es an Unternehmenskultur fehlt, deren Arbeitsorganisation mangelhaft ist, deren Umgang mit dem Personal schlecht ist und deren autoritärer Führungsstil eine offene Gesprächskultur unterdrückt.

Weshalb wird in manchen Branchen mehr gemobbt als in anderen?

Ein weiterer Grund für zunehmendes Mobbing ist branchenabhängig. Am anfälligsten sind interessanterweise die sozialen Berufe. Nicht weil die Mitarbeiter dort nichts taugen, sondern weil sie, wie kein anderer Bereich, von systematischem Stellenabbau betroffen waren. Existenzangst und immer höher werdende Belastungen lassen die Bereitschaft wachsen sich auf unsaubere Weise Vorteile zu verschaffen.

Welche Hilfe bietet die ArbeitnehmerHilfe e.V. bei Mobbing am Arbeitsplatz? – Bestmögliche Unterstützung vom Fachanwalt für Arbeitsrecht

Wir wünschen allen Opfern vom Mobbing am Arbeitsplatz vor allem Standhaftigkeit, damit die Täter sich nicht wie Sieger fühlen und ihr Fehlverhalten dadurch noch belohnt wird. Wir kennen die arbeitsrechtlichen Mittel, um Mobber in ihre Schranken zu weisen und unsere Fachanwälte für Arbeitsrecht helfen Ihnen gerne dabei. 

Gerne zeigen wir Ihnen und auch Ihrem Arbeitgeber, welche arbeitsrechtlichen Verpflichtungen er hat. Falls Sie das Unternehmen wegen der Mobbingvorfälle verlassen möchten, verhelfen wir Ihnen zu einer überdurchschnittlich hohen Abfindung und einem ausgezeichneten Arbeitszeugnis, damit Ihnen der berufliche Neustart möglichst gut gelingt.

Wir sorgen dafür, dass Sie als Arbeitnehmer Ihre Selbstachtung behalten oder zurückgewinnen und möglichst durch eine Abfindung oder Schadenersatzzahlung finanziell verbessert aus dieser arbeitsrechtlichen Misere hervorgehen. 
 


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